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Stressmanagement

Die Biofeedbackmethode kann Auskunft darüber geben, wie jemand mit Stress umgeht. Es kann gezielt bestimmt werden, welches Organsystem besonders sensibel auf Streß reagiert und wie der Betreffende seinen Umgang mit Stress verbessern kann. Nach der Stressdiagnostik führt der Einsatz des Biofeedback beim Erlernen klassischer Entspannungsverfahren, wie dem Autogenen Training oder der Progressiven Relaxation, zu schnellen Trainingsfortschritten.

Die folgenden Grafiken sind einem Fallbeispiel entnommen. Sie zeigen gut, wie Biofeedback in Verbindung mit dem Autogenen Training zu einer verbesserten Kontrolle körperlicher Stressreaktionen führt:

 

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Stresskurve
Die obige Grafik zeigt eine typische Stresskurve, die auch als "Treppeneffekt" bezeichnet wird. Gemessen wurde die Hautleitfähigkeit als Indikator für die sympathische Erregung. Vier Stressoren bewirken jeweils ein Ansteigen der sympathischen Erregung. Das ist normal. Der Proband schafft es aber nicht, sie in einer darauffolgenden, kurzen Ruhephase abzubauen, sondern verharrt auf einem höheren Niveau. Das läßt die Kurve insgesamt ansteigen. Der Proband tendierte in seinem anspruchsvollen Beruf zu einer Überreizung, was im Laufe der Zeit zu einer erhöhten Ermüdbarkeit und geringerer Leistungsfähigkeit führte: Eine Indikation für Biofeedback in Verbindung mit einem systematischen Entspannungstraining, welches auf die Kontrolle der sympathischen Erregung zielt. Das Autogene Training bietet sich daher als Zusatzverfahren an.

 

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Kurve nach dem Stressmanagement bei integriertem Autogenem Training
Die Behandlungswirkung ist in dieser Abbildung zu sehen. Gemessen wurde wieder die Hautleitfähigkeit als Indikator für die sympathische Erregung. Die Stressoren bewirken jeweils ein Ansteigen der sympathischen Erregung. Hier schafft es der Proband, die Erregung in einer verhältnismäßig kurzen Zeit abzubauen. Damit verbessert er sowohl seine Erholungsfsfähigkeit als auch seine allgemeine Leistungs- und Konzentrationsfähigkkeit.

Weitere Informationen zum Autogenen Training finden Sie unter: